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21.1.2017

Aufgaben und Ziele

Praktische Umsetzung von Materialflusskonzepten

Augebildete Technikerinnen und Techniker übernehmen Führungs- auf­gaben in Betrieben, Unternehmen, Verwaltungen und anderen Einrichtungen.

Die Ausbildung befähigt, einen schnellen technologischen Wandel zu bewältigen und die Entwicklungen der Wirtschaft mitzugestalten. Personalführungskompetenz und die Fähigkeit, kostenbewusst zu handeln, werden besonders gefördert.

Die Fachschule für Technik leistet außerdem einen Beitrag zur Vorbereitung auf die unternehmerische Selbständigkeit.

Der Abschluss der Fachschule kann von der zuständigen Stelle ganz oder in Tei­len auf die Meisterprüfung angerechnet werden. 

Einsatzgebiete für die Absolventinnen und Absol­venten sind z.B.:

  • Konstruktion von Maschinen und Baugruppen;
  • Konzipie­rung von Anlagen;
  • Planung, Überwachung und Optimierung von Betriebsabläufen;
  • Gestaltung und Instand­haltung von selbsttätig ablaufenden Prozessen;
  • Realisierung von Logistik- und Materialflusskonzepten;
  • Vertrieb und Außendienst im Bereich Kundenbetreuung und Wartung;
  • Versuch und Kontrolle in Prüffeld und Labor.

Aufnahmevoraussetzungen

  • Abschluss einer allgemein bildenden Schule
  • Abschluss der Ausbildung in einem der Fach­richtung entsprechenden Ausbildungsberuf
  • Abschlusszeugnis der Berufsschule
  • eine Berufstätigkeit im Ausbildungsberuf von mindestens einem Jahr, die auch während der Fachschulausbildung abgeleistet werden kann.

In die Fachschule kann ebenfalls aufgenommen werden, wer eine einschlägige Berufstätigkeit von mindestens fünf Jahren nachweist.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung erstreckt sich über vier Schuljahre mit wöchentlich bis zu 15 Unterrichtsstunden. Der Unter­richt findet an drei Abenden (i.d.R. Montag, Dienstag, Donnerstag ab 17.00 Uhr) und ggf. zusätzlich an zwei Wochenenden im Jahr in Form von Blockseminaren statt. Da es sich um einen schulischen Bildungsgang handelt, ist die Teilnahme am Unterricht verpflichtend.

Unterrichtsangebot

I.

Fachrichtungsübergreifender Lern­bereich

  • Deutsch/Kommunikation
  • Englisch
  • Politik/Gesellschaftslehre
  • Betriebs- und Personalwirtschaft

II.

Fachrichtungsbezogener Lernbereich

  • Entwicklung und Konstruktion von
    Produkten und Betriebsmitteln
  • Herstellung von Produkten und
    Betriebsmitteln
  • Betriebliches Management

III.

Differenzierungsbereich

  • Ergänzungskurse Fachhochschulreife

Besonderheiten

Programmierung komplexer mechatronischer Systeme

Ausbildung mit industrieller Hard- und Software

  • Rechnerunterstützte Produktentwicklung und -herstellung
  • Branchensoftware im Bereich betriebliches Management
  • Mechatronik-Labor
  • Logistik-Labor
  • Bewerbungstraining
  • Moderations- und Präsentationstechniken
  • Betriebliche Projektarbeiten

Abschlüsse und Berechtigungen

Mit der Versetzung in das dritte Ausbildungsjahr kann die

Fachoberschulreife

zuerkannt werden.

Die Fachschule für Technik wird mit dem Fachschulexamen, der staatlichen Technikerprüfung, abgeschlossen. Mit dem Be­stehen der Prüfung erwerben die Absolventinnen und Absolventen die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung

Staatlich geprüfte Technikerin/

Staatlich geprüfter Techniker

Mit dem Abschluss des Bildungsganges, erfolgreichem Besuch der Differenzierungskurse und einer zusätzlichen schriftlichen Prüfung kann die

Fachhochschulreife

zuerkannt werden.

Zur Anmeldung