Auszubildende stellen ihre Berufe vor

In der BFS1a sowie in der BVB3 erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in verschiedene Ausbildungsberufe. Auszubildende aus unterschiedlichen Berufsfeldern kamen als Experten in die Klassen und präsentierten in Kleingruppen ihre Berufe.

Im Mittelpunkt standen dabei die Themen Berufsbild und Berufsalltag, Anforderungen, Ausbildung und Berufsschule, Bewerbung und Einstieg sowie Zukunftsperspektiven. Die Auszubildenden berichteten anschaulich von typischen Aufgaben, Arbeitsorten und Tagesabläufen. Außerdem erklärten sie, welche Schulabschlüsse, Fähigkeiten, Stärken und Schulfächer für die jeweiligen Berufe besonders wichtig sind.

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Vorgestellt wurden die Berufe Kraftfahrzeugmechatroniker/in, Zerspanungsmechaniker/in, Karosseriebauer/in, Mechatroniker/in für Kältetechnik, Industriemechaniker/in, Mechatroniker/in und Zweiradmechatroniker/in.

Auch Fragen zur Dauer und zum Ablauf der Ausbildung, zur Berufsschule, zu Prüfungen sowie zu Praktikum, Bewerbung und Vorstellungsgespräch wurden ausführlich beantwortet. Darüber hinaus gaben die Auszubildenden persönliche Einschätzungen zu Übernahmechancen, Weiterbildungsmöglichkeiten sowie zu Vor- und Nachteilen ihres Berufs.

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Der Austausch war für beide Seiten sehr gewinnbringend: Die Schülerinnen und Schüler der Vollzeitklassen konnten sich praxisnah über Ausbildungsberufe informieren und ihr Interesse an Praktika vertiefen. Gleichzeitig bot die Veranstaltung den Ausbildungsbetrieben die Möglichkeit, für ihre Berufe zu werben und potenzielle zukünftige Fachkräfte kennenzulernen. Besonders erfreulich war, dass erste Kontakte geknüpft und Adressen ausgetauscht wurden.

Ein herzliches Dankeschön der Klassenlehrerinnen Frau Lönze und Frau Wagner gilt allen Auszubildenden, die mit ihren authentischen Einblicken zur Berufsorientierung beigetragen haben.

Schüler des LHB wird Deutscher Meister bei den "German Craft Skills"

Großer Erfolg für das Handwerk und die Region: David Giersbach, Schüler des Leopold-Hoesch-Berufskollegs, hat im November 2025 den Titel des Deutschen Meisters im Ausbildungsberuf Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker errungen. Damit gehört er offiziell zu den „Besten der Besten“ seines Fachs in Deutschland.

Die Entscheidung fiel im Rahmen der „Deutschen Meisterschaft im Handwerk – German Craft Skills 2025“, bei der sich die jeweils besten Auszubildenden aus allen Bundesländern miteinander messen. Austragungsort war die Max-Eyth-Schule im hessischen Alsfeld, wo die Teilnehmer anspruchsvolle praktische Aufgaben unter realistischen Werkstattbedingungen lösen mussten.

Giersbach trat in der Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik an und überzeugte die Jury mit präziser Arbeit, technischem Können und hoher Fachkompetenz. Zu den Prüfungsaufgaben gehörte unter anderem die Anfertigung komplexer Bauteile unter Einsatz verschiedener Umform- und Fügetechniken. Als Landessieger aus Nordrhein-Westfalen setzte sich David Giersbach schließlich gegen starke Konkurrenz durch und belegte bundesweit den ersten Platz.

Seine Ausbildung absolviert er bei der Fahrzeugbau Vogel GmbH in Arnsberg.

Der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) würdigte die Leistungen aller Teilnehmer und betonte die hohe Qualität der Ausbildung im deutschen Handwerk. Für Giersbach ist der Titel nicht nur eine persönliche Auszeichnung, sondern auch ein bedeutender Meilenstein für seine berufliche Zukunft.

Mit seinem Erfolg setzt der junge Handwerker ein starkes Zeichen für die Attraktivität und das hohe Niveau der dualen Ausbildung in Deutschland.


Hier geht es zur Pressemitteilung des Zentralverbands Karosserie- und Fahrzeugtechnik e. V.

Unsere Schülerinnen und Schüler beim BVB-Heimspiel

Mittendrin statt nur dabei! Unsere Schülerinnen und Schüler durften vor dem Spiel von Borussia Dortmund gegen den SC Freiburg auf dem Rasen stehen und die große Vereinsfahne präsentieren. Dabei erhielten sie interessante und vor allem ungefilterte Einblicke in das bunte Geschehen bei einem Heimspiel der BVB-Profis. Ein kurzer Plausch mit Emma gehörte auch dazu.

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Anschließend konnten sie das Spiel dank Freikarten kostenlos im Stadion verfolgen.  

Ein unvergesslicher Tag für alle Beteiligten!!

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Schneesportwoche der GOEF in Brixen

Vom 28. Februar bis zum 6. März 2026 war die diesjährige GOEF in Brixen / Plose (Südtirol, Italien), um das Skifahren zu lernen. Nach einer langen Anreise mit dem Bus standen 5 Skitage auf dem Programm. Das Wetter bot alles, was es in den Bergen so geben kann: Sonne, Nebel, etwas Wind, Schnee... . Die Lernfortschritte, die auf der Skipiste gemacht wurden in der kurzen Zeit, waren beachtlich, so dass fast alle am Ende der Woche selbständig und einigermaßen sicher ein paar Ski-Schwünge machen konnten - und das alles mit einer wunderbaren Aussicht in die Bergwelt der Dolomiten.

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Gedenkstättenfahrt im Dezember 2025

Vom 7. bis 13. Dezember 2025 fand die Gedenkstättenfahrt des Leopold-Hoesch-Berufskollegs (LHB) nach Oswiecim (Auschwitz) und Krakau in Polen statt. 16 Auszubildende nahmen an der sechstägigen Reise teil, um sich intensiv mit den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen und die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten. Viele Teilnehmende begründeten ihre Motivation persönlich: „Um aus der Geschichte zu lernen und die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten“, „um es selbst einmal gesehen zu haben, wie systematisch Menschen so unmenschlich sein konnten“ und „um zu wissen, warum sich die Geschichte nicht wiederholen sollte“.

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Stammlager Auschwitz I

Die Besichtigung des Stammlagers hinterließ tiefe Eindrücke. In der abendlichen Reflexion beschrieben die Auszubildenden sie als „eindrucksvoll, beeindruckend, grausam, gruselig, unmenschlich und unfassbar“. Besonders nachhaltig wirkten die Kinderzeichnungen, die Impressionen aus dem Lageralltag einfangen und das Grauen aus der Sicht der jüngsten Opfer widerspiegeln.​

Auschwitz II – Birkenau

Am Folgetag besichtigten wir Auschwitz II-Birkenau und wurden mit dem industriellen Ausmaß der Vernichtung konfrontiert. Die Teilnehmenden hielten ihre Eindrücke abends in Zeichnungen fest, die den Ort surreal und beklemmend erscheinen lassen.

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Kunstausstellung von Marian Kołodziej

Der Auschwitz-Überlebende Marian Kołodziej hat seine Erlebnisse in der Ausstellung künstlerisch festgehalten. Die Werke zeigen auf bedrückende Weise Leben, Sterben und seltenes Überleben im Lager – und wie manche Häftlinge trotz allem Hoffnung bewahrten. Ein Albtraum in Bildern, die zeigen, dass dieser beklemmenden Wirklichkeit war.

Zeitzeugengespräch

Frau Rena Rach wurde im KZ Auschwitz II geboren und berichtete von ihrer Geschichte und der ihrer Mutter. Die bleibenden Wunden – gesundheitlich und sozial – zeichnen ihr Leben bis heute. Sie war als Baby geprägt, mit einer tätowierten Nummer und durch mögliche medizinische Experimente an ihr. Ihre Mutter konnte ihr kaum Liebe zeigen, da sie alles opferte, um sie zu schützen.

Krakau

Nach der Konfrontation mit so viel Leid bot Krakau eine Erholung. Die Gruppe erhielt Einblicke in das damalige und heutige jüdische Leben sowie die kulturelle Schönheit der Stadt als UNESCO-Weltkulturerbe.

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Ein herzlicher Dank gilt den Unternehmen, die ihren Auszubildenden die Teilnahme zeitlich und finanziell ermöglichten – insbesondere der Firma Murtfeldt, die dies gleich mehreren ihrer Auszubildenden ermöglichte. Ebenso danken wir den teilnehmenden Auszubildenden für ihre hohe Bereitschaft, sich mit den Verbrechen des NS-Regimes auseinanderzusetzen.

René Vinnepand & Mike Jäger