Bis zu den Osterferien kein Unterricht am LHB. Sekretariate nur telefonisch und per E-Mail erreichbar.
Details finden Sie hier

 

Schulen bis zu den Osterferien geschlossen

Liebe Schülerinnen und Schüler,

alle Schulen im Land Nordrhein-Westfalen werden zum 16.03.2020 bis zum Beginn der Osterferien durch die Landesregierung geschlossen.

Für Schülerinnen und Schüler in der dualen Ausbildung sowie in Praktika beschränkt sich die Maßnahme auf den Ausfall des Unterrichts.

Detailierte Informationen finden Sie auf den Seiten des Schulministeriums.

Darüber hinaus sind aufgrund der aktuellen Vorkommnisse Schulbüro und Sekretariat ab sofort geschlossen. Wir sind aber weiterhin telefonisch unter 0231/50-23151 für Sie erreichbar.

Aufgrund der veränderten Situation können zurzeit keine Bewerbungsunterlagen im Sekretariat abgegeben werden. Bitte verzichten Sie darauf, diese per Post zu schicken. Sobald unsere Schule wieder offiziell geöffnet wird, sind wir gerne wieder für Sie da.

Die Bewerbungsfrist wird der aktuellen Situation angepasst und gilt vom 30.03.2020 bis zum 04.05.2020. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Die Schulleitung

Corona virus: Classes at all schools will be suspended until Easter break.  You can find information in many languages ​​here.

Zurück vom internationalen Treffen in Kotka, Finnland

Die Schülerinnen und Schüler des Erasmus+ Projektes „Robots ‘R Us“ kehrten nach einer ereignisreichen Projektwoche aus Finnland zurück.

Dort hatten sie sich unter der Leitung von unseren Lehrkräften Frau Rielage und Herrn Schopohl aus dem Bereich Maschinentechnik mit ihren internationalen Teammitgliedern aus Spanien, Norwegen und eben aus Finnland getroffen, um an ihren Roboter-Prototypen weiterzubauen. Aufgabe der Roboter ist es, auf dem Spielfeld Hindernisse zu umfahren und Objekte aufzuheben, die dann an einen anderen Ort befördert werden müssen. Hier kommt der Nachhaltigkeitsaspekt zum Tragen, denn diese Aufgabe simuliert das Säubern von verschmutzten Stränden, von dessen Problematik drei der vier teilnehmenden Schulen berichten können, da ihre Orte am Meer liegen.

 

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Die internationalen Teams hatten zuvor mit verschiedenen Lösungsmöglichkeiten experimentiert, nun setzten sich jedoch zwei Haupttypen durch: Sammeln durch Greifen mit Greifarm und Sammeln durch Aufkehren mit einer Bürste. Sowohl Ketten- als auch Radantriebe wurden realisiert. Es gab rechteckige Ausführungen und ein abgerundetes Modell mit einem 360 Grad drehbaren zentralen Rad für platzsparende Bewegung. Die im Vorfeld hergestellten Hindernisse und die aufzusammelnden Objekte stellen eine besondere Herausforderung für die Roboter dar, wie sich im internationalen Zusammenspiel zeigte.

Die Teams konstruierten und optimierten Räder, Plattformen für Motoren und Sensoren sowie Verbindungselemente zwischen Motoren und Antrieben mit CAD und druckten sie 3D aus. Natürlich begaben sich die Teams auch an das Coding, denn im Mai müssen die Roboter an unserer Schule zeigen, was sie können!

Besonders dankbar sind wir den Gastgebern Kari Leitila und Eemeli Halme von der EKAMI in Kotka dafür, dass auch unsere internationalen Schülerinnen und Schüler bei einer schulischen Veranstaltung, bei der verschiedene Schulen der Region ihre Roboterentwicklungen zeigten, mit ihrem Arbeitsstand glänzen konnten. Und auch dafür, dass es ihnen in den Schullaborräumen ermöglicht wurde, das Löten von Platinen zu erlernen, sind wir sehr dankbar. Eine schnell von den Schülerinnen und Schülern erlernte Kompetenz, die allen auch viel Spaß gemacht hat.

                                                                              

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Der durchgängige Aufenthalt in der kirchlichen Bildungsstätte in einem Waldstück direkt am Wasser in der Nähe von Kotka ermöglichte nicht nur die kontinuierliche Arbeit an den Robotern, sondern auch viele gemeinsame Abendaktivitäten. Einige Projektmitglieder nutzen das Angebot der finnischen Sauna mit Abkühlung im Schnee. Besuche im Maritim-Museum, das mit tollen Schiffen und nautischen Objekten beeindruckt, und im Maretarium, einem riesigen Aquarium mit einheimischen Fischen, rundeten den Besuch ab.

Nun sind alle wieder in Dortmund eingetroffen und es heißt Endspurt für die Konstruktionen und Programmierungen der Roboter. Die internationale Projektwoche hat nicht nur für technische Inspiration und schnellere praktische Umsetzung gesorgt, sondern auch zu neuen Freundschaften geführt. Daher freuen sich unsere Schülerinnen und Schüler schon ganz besonders auf das internationale Finale vom 11. – 16. Mai in Dortmund, bei dem sie sich dann wiedersehen und zeigen können, was ihre Roboter fertigbringen!

                                                                              

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Auszubildende des LHB präsentieren ihre Erlebnisse und Erfahrungen ihren Mitazubis

 

Vor interessierten Mitazubis präsentierten die Auszubildenden Lance Mundes (Ewers Karosserie- und Fahrzeugbau GmbH & Co. KG, Meschede), Paulina Eggers (Fahrzeug-Werke Lueg AG, Bochum) und Tim Ußat (Autohaus Horst Beyer, Dortmund) ihre Erlebnisse während ihres Auslandspraktikums in Fuerteventura. Leider konnte der vierte Auszubildende Benjamin Schwam (Vogel Fahrzeugbau GmbH, Arnsberg) an der Präsentation nicht teilnehmen, da er sich auf einem Lehrgang befand.

Die Ausbildenden erzählten von ungewöhnlicher Landschaft, besonderer Gastfreundschaft und kulinarischen Neuheiten, die sie in ihrer Freizeit genießen konnten. Ein Surf-Schnupperkurs und ein Besuch der Sternwarte auf der Insel rundeten den Besuch ab.

Besonders interessant fanden die Zuhörer aus Kfz-Mechatroniker- und Karosseriebauer-Klassen jedoch die Erfahrungen, die die Azubis am Arbeitsplatz bei Orvecame in Puerto del Rosario sammeln konnten. Orvecame, ein Unternehmen, das sowohl Kraftfahrzeuge repariert und aufbereitet als auch Neu- und Gebrauchtwagen verkauft, verfügte über große Abteilungen des Karosseriebaus und der Kfz-Technik, so dass alle Azubis während ihres dreiwöchigen Aufenthalts genügend zu tun hatten.

Als besondere Erfahrung nahmen die Azubis mit, dass es auf der Insel Fuerteventura in der Werkstatt nicht immer darum geht, Teile auszuwechseln, sondern dass die Reparatur sehr häufig die schnellere und kostengünstigere Alternative darstellt. Im Hinblick auf Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit ein überzeugendes Umgehen mit Materialien, fanden die Azubis.

Reparatur statt Austausch beeindruckte die Azubis auch bezüglich der handwerklichen Fähigkeiten der spanischen Mitarbeiter, von denen sie sich einiges abgucken konnten. Sie zeigten sich ebenfalls positiv überrascht von der Möglichkeiten sehr selbstständig bei Orvecame arbeiten zu dürfen. Offensichtlich war das Vertrauen in die Kenntnisse und Fähigkeiten der Azubis berechtigterweise groß.

Die Auszubildenden waren überzeugt, dass sie für ihre weitere Ausbildung in ihren Firmen in Deutschland durch das Praktikum eine Menge gelernt haben. Auch die Unterbringung in Apartments mit Selbstversorgung hat ihre Selbstständigkeit und natürlich auch ihre Kochkünste erweitert. :-)

Besonders gefreut haben sich die das Projekt begleitenden Lehrkräfte über den Besuch von Frau Stehling von der Firma Ewers Karosserie- und Fahrzeugbau GmbH & Co. KG. Sie war extra aus Meschede zur Präsentation angereist und tauschte sich mit dem Projektleiter Herrn Steier und den beteiligten Lehrkräften Frau Lönze, Frau Auer und Herrn Bücking über den Benefit von Auslandspraktika für Azubis und Ausbildungsbetriebe aus. Wir danken sehr für ihren Besuch!

Natürlich blieb die Präsentation nicht ‚folgenlos‘. Schon direkt danach meldeten sich mehrere Auszubildende aus dem Publikum als potentielle Interessenten für den nächsten Austausch nach Fuerteventura, der schon für April 2020 angedacht ist. So startet nun schon wieder die Planungsphase für den nächsten Aufenthalt. Wir freuen uns!

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Kfz-Mechatroniker im Praktikum auf Fuerteventura!

 

Im November 2019 absolvierten Auszubildende der Kfz-Mechatronik und des Karosseriebaus ihr dreiwöchiges Praktikum in Puerto del Rosario auf Fuerteventura. Bei der Firma Orvecame hatten die Auszubildenden des zweiten und dritten Lehrjahres die Gelegenheit, andere Arbeitsweisen im Kfz-Betrieb kennenzulernen und die kanarische Lebensweise zu genießen. Die Auszubildenden schätzten insbesondere die partnerschaftliche und motivierende Arbeitsatmosphäre in der Werkstatt und der Werkstattleiter Alfredo Torres Galindo war von den Fähigkeiten und den Fertigkeiten der Auszubildenden sehr erfreut.

In unserem Partner-Berufskolleg Majada Marcial präsentierten die Auszubildenden ihre Heimatstädte und Ausbildungsbetriebe interessierten Berufsschülern, von denen einige wahrscheinlich zu einem Gegenbesuch im Mai 2020 nach Dortmund kommen werden.

Nach getaner Arbeit erkundeten die Auszubildenden die Insel und versuchten sich im Surfen. Für einige von ihnen war es, wie sie versicherten, nicht die letzte Reise nach Fuerteventura.

Die nächsten Praktika im Kfz-Bereich werden auf Fuerteventura wahrscheinlich im Februar 2021 durchgeführt werden. Wer als Azubi in der Mittel- oder Oberstufe ist und jetzt schon weiß, dass sie oder er mitfahren will, kann sich natürlich gern bei Frau Auer oder Herrn Steier auch jetzt schon melden.

 Hasta pronto!

 

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