EU-Erasmus-Projekt „Robots 'R us“ in Dortmund: Wochenbericht

Vom 6. Bis zum 10. Mai fand am Leopold-Hoesch-Berufskolleg in Dortmund ein internationales Treffen im Rahmen des Erasmus+Projekts „Robots 'R us“ statt. An diesem Projekt, das von Herbst 2018 bis Frühjahr 2020 läuft, sind neben dem LHB Schulen aus drei weiteren europäischen Ländern beteiligt: EKAMI aus Kotka (Finnland), IES Puerto del Rosario (Spanien) und die Aust-Lofoten Videregaende Skole aus Svolvaeg (Norwegen). Im Rahmen dieses Projektes bauen vier internationale Schülerteams aus allen vier Ländern gemeinsam je einen Roboter, der Plastikflaschen und Dosen aufsammelt.

Montag, 06.05.2019
Die Projektwoche startete mit einer Exkursion in das IML (Institut für Materialfluss und Logistik) des Fraunhofer Instituts und in die DASA (Deutsche Arbeitsschutzausstellung).
Am IML stellte man uns passend zu unserem Projekt unter anderem einige Roboter und eine Drohne vor, die sich eigenständig fortbewegen und Gegenstände transportieren bzw. aufsammeln konnten.
Anschließend erhielten wir bei der DASA einen Überblick über die Verbesserungen der Arbeitsbedingungen seit der Industrialisierung bis heute. Dazu wurde uns unter anderem ein Greifroboter vorgeführt, der (gesteuert auf Basis eines Koordinaten-Systems) bestimmte Tätigkeiten ausführen konnte: Für uns nahm er Bilder von einer Wand und zeigte sie dem Publikum.

Dienstag, 07.05.2019
Nach den Eindrücken vom Vortag führten wir heute Programmierarbeiten mit der Arbeitsplattform Arduino durch. Im Fokus standen dabei die Servomotoren sowie die Farb- und Ultraschallsensoren, die für die Steuerung der Tätigkeiten unserer Roboter unerlässlich sind.
Nachmittags stand eine Forumsdiskussion zum Thema Integration auf dem Programm. Diese Veranstaltung wurde in unserer Projektsprache auf Englisch durchgeführt.

Mittwoch, 08.05.2019
Heute stellten uns unsere Lehrer das „Follow-Line“- Programm vor, mit dem sich unsere Roboter entlang einer gezeichneten schwarzen Linie fortbewegen können. Danach setzten wir uns mit der Funktion des Greifarms (mit dem der Roboter den Müll aufnehmen soll) auseinander. Abschließend zeigte uns unsere Lehrerin Frau Rielage den Parcours für die Präsentation unserer fertiggestellten Prototypen am morgigen Tag.

Donnerstag, 09.05.2019
Der Tag begann mit dem Bau der Prototypen in den vier Teams. Um 11:00 Uhr wurden die Roboter einem Gremium vorgestellt. Dabei wurden die jeweils „besten“ Grundstrukturen und Einfälle der Teams hervorgehoben, um im Anschluss die Prototypen für die Präsentation nochmal final zu überarbeiten bzw. zusammenzusetzen.
Bei der Abschlusspräsentation war es sehr spannend zu beobachten, wie (bzw. inwieweit) die Roboter ihren Auftrag, den Müll im Rahmen des Parcours aufzusammeln, erfüllten.

Freitag, 10.05.2019
Am letzten Tag unserer Projektwoche besuchten wir das Heinz Nixdorf MuseumsForum in Parderborn.

 

Verfasser: Vincenzino Latella, Philipp Reinisch, Finn Scheib, Luke Schürmeyer (GOEF)

Fotos: Henriette Gomm, Vadim Gardt, Dominik Unterste-Wilms (GOEF)

2019 Robots Labor1
2019 Robots Labor2
2019 Robots Podium
2019 Robots Roboter1
2019 Robots Roboter2
2019 Robots Roboter3

Weitere Infos auf facebook "Robots 'R Us".

Forumsdiskussion zum Thema Integration von zugereisten Jugendlichen

Konzept Bild 11

 

Forumsdiskussion zum Thema Integration von zugereisten Jugendlichen

Im Rahmen des Eramus+Projektes „Robots ‘R Us“ fand Anfang Mai am Leopold-Hoesch-Berufskolleg eine Forumsdiskussion statt, in der Lehrkräfte und Lernende des LHB und der Partnerschulen aus Norwegen, Finnland und Spanien, zugereiste Lernende und Anja Lüttgens aus dem Dienstleistungszentrum Bildung über Möglichkeiten der Integration diskutierten. Frau Lüttgens stellte das integrative Bildungskonzept der Stadt Dortmund vor und zeigte die enge Verzahnung der Städtischen Maßnahmen mit der Arbeit an den Berufskollegs auf. Die zugereisten Jugendlichen Muyayyad Almahamid und Rafif Alnajjar aus Syrien erklärten den ausländischen Gästen Dortmunder Projekte wie „Angekommen in Dortmund“ und „Plan B“ und auf welche Weise diese ihnen geholfen haben, in Dortmund heimisch zu werden.

Vertreter des LHB präsentierten schulinterne Methoden, die besonders auf das gemeinsame Lernen von Zugereisten und Einheimischen abzielen. So stellte Frau Lönze ihren „Tandem-Spanischunterricht“ vor, in dem zugereiste Jugendliche, die spanische Muttersprachler sind, Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums für Technik kontinuierlich beim Spanischlernen unterstützen und Herr Lüttgens erläuterte, wie Team-Teaching-Strukturen in den Fächern Deutsch und Technik in der Berufsfachschule helfen, die Lernenden auf die Rezeption von Fachtexten ihrer zukünftigen Ausbildungsberufe vorzubereiten.

Von Aktionen der Stadt wie die „Nacht der Ausbildung“ oder die enge Zusammenarbeit von Ausbildungsbetrieben und dem Berufskolleg generell durch das Duale System der Berufsausbildung in Deutschland berichtete Marcus Charles, der die Bedeutung des großen Engagements der Ausbildungsfirmen hervorhob, Zugereiste in den Arbeitsmarkt zu begleiten und sie mit den Ausbildungsstrukturen in Deutschland vertraut zu machen.

Die Vertreter unserer Partnerschulen zeigten sich von den vorgestellten Programmen beeindruckt und betonten die Bedeutung der speziellen Förderung insbesondere beim Sprachenerwerb, der in Spanien in sehr kleinen Lerngruppen von maximal 8 Lernenden stattfindet, und die Zusammenarbeit von Schülerinnen und Schülern verschiedener Schulstufen in projektorientierten Unterrichtsformen wie dem aktuellen Erasmus+Projekt. Die norwegischen und finnischen Gäste betonten zudem die Bedeutung von gemeinsamen außerschulischen Aktivitäten und angenehmen schulischen Orten der Zusammenkunft zum selbstständigen Lernen wie z.B. offenen Bibliotheken der Schule. Diese letzte Anregung ist am LHB auf jeden Fall noch ausbaufähig.

Unbenannt

 

Konzept Stadt Dortmund

 

LHB gewinnt den Schulwettbewerb "Europawahl - Diesmal wähle ich!"

An dem Schulwettbewerb, "Europawahl - Diesmal wähle ich!", nahmen insgesamt zehn Berufskollegs des Regierungsbezirks Arnsberg teil. Für die Teilnahme an dem Wettbewerb sollten von den Schülerinnen und Schülern durchgeführte Projekte, die in Kooperation mit anderen europäischen Schulen entstanden sind, eingereicht werden.
Der Filmbeitrag des LHB "Danger of Social Media" entstand im Rahmen einer Projektarbeit mit den Partnerschulen aus Spanien und Finnland. Inhaltlich geht es darin um den Schutz persönlicher Daten in sozialen Netzwerken. Das Thema ist besonders für Jugendliche und junge Erwachsene zurzeit von enormer Bedeutung und Brisanz. Da in diesem Bereich gerade auf europäischer Ebene noch maßgebende Regelungen zu treffen sind, verdeutlicht der Filmbeitrag sehr eindringlich, wie wichtig es ist, zur EU-Wahl zu gehen. Besonders gelobt wurde das Video für seine hohe Originalität und professionelle Produktion.
Die Preisverleihung fand am 20. Mai 2019 bei der Bezirksregierung in Arnsberg statt: Der mit 1.250 Euro dotierte erste Preis wurde von Norbert Dickel (Mitglied des Ältestenrates des BVB) überreicht und von den am Projekt beteiligten Lehrkräften und Schülern sowie dem Schulleiter Michael Heckmann für das LHB entgegengenommen.

Das Foto zeigt von links nach rechts: Norbert Dickel; die Lehrkräfte Susanne Auer und Hans-Joachim Steier; die Schüler Mark Wiechers, Nico Heinemann und Jannes Breidenbach und den Schulleiter Michael Heckmann

 

Schulwettbew 2019 Europawahl

Link zum Video:

https://www.youtube.com/watch?v=T4XUhwf-nZk&list=UU0TeRyrL_b7y6kqfuy1IdzA&index=30&t=0s

Nutzfahrzeugmechatroniker besuchen Mercedes-Werk in Düsseldorf

 

Die Nutzfahrzeugmechatroniker der Mittelstufe aus dem Bereich der Fahrzeugtechnik besuchten am 28.3.2019 das Mercedes-Transporter-Werk in Düsseldorf mit ihrem Klassenlehrer Nils Trautmann.
Die An – und Abreise hatten die Auszubildenden selbst organisiert. So traf man sich morgens um 7:00 Uhr am Dortmunder Hauptbahnhof, um von dort zum vereinbarten Treffpunkt an Tor1 des Mercedes-Werkes in Düsseldorf zu gelangen.
Nach einer gründlichen Personenkontrolle mittels Personalausweis durch den Werkschutz übernahm dann ein Mercedes-Mitarbeiter die Gruppe und führte sie kompetent und kurzweilig durch das Werk.
Die Tour begann in einem Seminarraum. Der dort vorgeführte Imagefilm zeigte, dass Mercedes-Benz auch in der Sparte der Transporter ein „ Global Player“ ist.
Schwerpunkte des Rundgangs waren danach die Karosserielinie und die Endmontage.
Die Auszubildenden konnten erleben, wie sehr der Erfolg in der Produktion nicht nur von der präzisen Arbeit der Roboter und Systeme abhängt, sondern - noch wichtiger - von perfekt aufeinander abgestimmter Teamarbeit. Es wurde auch immer wieder betont, dass Mercedes-Benz kontinuierlich in die Ausbildung seiner Mitarbeiter investiert.
Die Tour empfanden alle Beteiligten als gelungen und sehr informativ, unter anderem auch deshalb, weil die Auszubildenden selbst viele Fragen zu Arbeits – und Produktionsprozessen stellten und großes Interesse an den Transportern zeigten.
Diese Exkursion soll nicht die letzte gewesen sein. Der Bereich der Fahrzeugtechnik am Leopold-Hoesch-Berufkolleg plant weitere Veranstaltungen für seine Auszubildenden.

KFM 2019 Mercedes Benz Ddorf

Schneesportwoche 2019

In der Zeit vom 9. bis zum 16. März 2019 begaben sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 (GOEF) des Beruflichen Gymnasiums auf ihre Schneesportwoche nach Matrei in Osttirol (Österreich). Im Folgenden nun eine Zusammenfassung der Stufenfahrt aus Schülersicht:

Da wir alle Spaß hatten, haben wir ein paar individuelle Eindrücke dieser Woche einmal kurz zusammengefasst:
Manche verglichen Tellerlift fahren mit Harry Potter, andere genossen einfach nur den Ausblick in das Schnee- und Bergpanorama. Auf der Piste lernten alle etwas - sowohl die "Profis" beim Leiten von Kleingruppen als auch die Anfänger bei der Grundlegung und Verbesserung ihrer Fahrkünste. Dabei wurde schnell klar, dass einige eine sehr zügige Fahrweise bevorzugten und andere ihren Schwerpunkt eher auf das sichere (und langsamere) Durchfahren von Kurven legten.
Da wir von Tag zu Tag meist immer in anderen Gruppen waren, lernten wir uns noch besser kennen und verbrachten die Abende gern gemeinsam beim Karten- und Billardspielen. Da es manchmal auch etwas später wurde, brauchte der ein oder andere morgens etwas Anlaufzeit, um wach zu werden. Spätestens an der frischen Luft, auf dem Weg zur Gondel waren dann doch alle fit für den Tag auf der Piste.
Alles in allem war die Woche super!

Dorothee Fröhlich (Schülerin der GOEF)

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